Frauenärzte in Deutschland finden
Gynäkologie, Vorsorge und Schwangerschaftsbetreuung
Was ist ein Frauenarzt?
Der Frauenarzt (Gynäkologe) ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sein Aufgabengebiet umfasst die gynäkologische Krebsvorsorge, Verhütungsberatung, Diagnose und Therapie von Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane und der Brust, Schwangerschaftsbetreuung und -begleitung sowie die medizinische Betreuung in den Wechseljahren.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ab dem 20. Lebensjahr die jährliche gynäkologische Krebsvorsorge (Zervix-Karzinom-Screening). Ab 30 kommt die Untersuchung der Brust hinzu, ab 50 bis 70 die Mammographie-Screening-Untersuchung im Zwei-Jahres-Rhythmus. Die HPV-Impfung wird von der STIKO für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen.
Wann sollten Sie einen Frauenarzt aufsuchen?
- Jährliche Krebsvorsorge ab 20
- Verhütungsberatung und Rezepte
- Kinderwunsch-Beratung, Zyklusstörungen
- Schwangerschaftsvorsorge und Nachsorge
- Beschwerden in den Wechseljahren
- Regel- oder Unterleibsschmerzen
- Auffälligkeiten in der Selbstuntersuchung der Brust
- HPV-Impfung
- Beratung zu sexuell übertragbaren Infektionen
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Praxisklinik Winterhude
Mühlenkamp 32, 22303 Hamburg-Nord
Frauenklinik an der Elbe
Eingang | Aufzug West, 3. Stock, Willy-Brandt-Straße, Oberbaumbrücke 1, 20457 Hamburg
Dr. med. Michael von Baehr
Sonnenallee 105, 12045 Berlin
Herzquartier Mülheim
Friedrich-Ebert-Straße 57, 45468 Mülheim an der Ruhr
Kinderwunschzentrum Hamburg Altonaer Straße
Altonaer Str. 59, 20357 Hamburg-Eimsbüttel
MVZ Gynäkologisches Operationszentrum
Greifswalder Str. 139, 10409 Berlin
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Häufige Fragen zu Frauenärzte
›Ab welchem Alter sollte man zum Frauenarzt?
Es gibt keine feste Altersgrenze für den ersten Termin. Empfohlen wird ein erster Kontakt zwischen 13 und 16 Jahren, vor allem bei Fragen zu Menstruation, Verhütung oder ausbleibender Periode. Die Krebsvorsorge wird ab dem 20. Lebensjahr empfohlen.
›Was gehört zur gynäkologischen Krebsvorsorge?
Zur jährlichen Krebsvorsorge ab 20 gehören ein Gespräch (Anamnese), eine gynäkologische Untersuchung sowie ab 20 ein Abstrich vom Gebärmutterhals (Pap-Test). Ab 30 kommt die Untersuchung der Brust und der Achselhöhlen hinzu. Ab 35 wird das Zervix-Karzinom-Screening alle drei Jahre um einen HPV-Test ergänzt.
›Wie oft sollte man während einer Schwangerschaft zum Frauenarzt?
Die Mutterschaftsrichtlinien sehen im ersten Trimester alle vier Wochen Kontrollen vor, ab der 30. Schwangerschaftswoche alle zwei Wochen und ab der 36. Woche wöchentlich. Zusätzlich sind drei Ultraschall-Untersuchungen im gesetzlichen Katalog vorgesehen.
›Werden Wechseljahres-Beschwerden von der Kasse behandelt?
Ja, medizinisch notwendige Beratung, Diagnostik und Therapie von Wechseljahres-Beschwerden sind Kassenleistung. Eine Hormonersatztherapie erfolgt nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung.
›Wo bekomme ich Hilfe bei ungewollter Schwangerschaft?
Anerkannte Schwangerschafts-Konfliktberatungsstellen (etwa Pro Familia, Diakonie, Caritas, kommunale Stellen) beraten kostenfrei und vertraulich. Die medizinische Betreuung erfolgt anschließend beim Frauenarzt oder in spezialisierten Zentren.
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