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HNO-Ärzte in Deutschland finden

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

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Was ist ein HNO-Arzt?

Der HNO-Arzt (Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde) behandelt Erkrankungen im Bereich Ohren, Nase, Nasennebenhöhlen, Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf. Häufige Beratungs­gründe sind Ohrenschmerzen, Hörprobleme, Tinnitus, Schwindel, Schnarchen, chronische Nebenhöhlen­entzündungen, Nasenpolypen sowie Halsentzündungen und Stimmprobleme.

Zum diagnostischen Repertoire gehören Ohrmikroskopie, Ton- und Sprachaudiometrie, Endoskopie von Nase und Kehlkopf sowie Gleichgewichts­prüfungen. Manche HNO-Praxen sind auf Schlafmedizin, Allergologie oder Stimmheilkunde spezialisiert.

Wann sollten Sie einen HNO-Arzt aufsuchen?

  • Ohrenschmerzen, Ohrgeräusche, Tinnitus
  • Hörverlust, plötzlich oder schleichend (Hörsturz-Verdacht ist ein Notfall!)
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Chronische Nasennebenhöhlenentzündung
  • Nasenpolypen, verstopfte Nase
  • Schnarchen, Verdacht auf Schlafapnoe
  • Anhaltende Halsschmerzen oder Heiserkeit über 3 Wochen
  • Verdacht auf Kehlkopf- oder Rachentumor
  • Allergien mit HNO-Beteiligung (Heuschnupfen)

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Häufige Fragen zu HNO-Ärzte

Was macht ein HNO-Arzt?

Der HNO-Arzt behandelt Erkrankungen der Ohren, der Nase und der Nebenhöhlen, des Mundes, Rachens und Kehlkopfs sowie Störungen von Hören, Gleichgewicht, Riechen, Schmecken und Stimme. Diagnostik umfasst unter anderem Hörtests, Endoskopie und Gleichgewichts­prüfungen.

Ist ein Hörsturz ein Notfall?

Ein Hörsturz – die plötzliche einseitige Hörminderung ohne erkennbare Ursache – sollte innerhalb weniger Tage HNO-ärztlich abgeklärt und behandelt werden. Zwar handelt es sich nicht um einen 112-Notfall, aber je früher die Therapie beginnt, desto besser die Chance auf Erholung des Hörvermögens.

Was hilft gegen chronischen Tinnitus?

Ein neu aufgetretener Tinnitus sollte HNO-ärztlich abgeklärt werden. Bei chronischem Tinnitus (länger als drei Monate) stehen keine „Heilverfahren" zur Verfügung, aber verschiedene therapeutische Ansätze wie Tinnitus-Retraining, Verhaltenstherapie oder Hörgeräteanpassung können den Umgang deutlich verbessern.

Wann ist ein Hörgerät sinnvoll?

Wenn ein audiometrisch nachweisbarer Hörverlust den Alltag beeinträchtigt (Verstehen in Gesprächen, Fernseher zu laut, häufiges Nachfragen), ist eine Hörgeräte­anpassung sinnvoll. Der HNO-Arzt stellt die Verordnung aus, die Anpassung erfolgt beim Hörakustiker.

Wie oft sollten Kinder zum HNO-Arzt?

Nur bei Beschwerden – meist bei wiederkehrenden Mittelohrentzündungen, vergrößerten Rachenmandeln (Polypen), Sprachentwicklungs­verzögerungen oder Verdacht auf eingeschränktes Hörvermögen. Ansonsten übernimmt der Kinderarzt die HNO-relevanten Basisuntersuchungen.

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Redaktioneller Hinweis

Der Ratgeber-Text auf dieser Seite ist redaktionell erstellt und ersetzt keine medizinische Beratung. Details zu Datenquellen und Prüfprozessen finden Sie in unseren Redaktionellen Standards. Bei akuten Beschwerden wählen Sie 112.

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