HNO-Ärzte in Deutschland finden
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Was ist ein HNO-Arzt?
Der HNO-Arzt (Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde) behandelt Erkrankungen im Bereich Ohren, Nase, Nasennebenhöhlen, Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf. Häufige Beratungsgründe sind Ohrenschmerzen, Hörprobleme, Tinnitus, Schwindel, Schnarchen, chronische Nebenhöhlenentzündungen, Nasenpolypen sowie Halsentzündungen und Stimmprobleme.
Zum diagnostischen Repertoire gehören Ohrmikroskopie, Ton- und Sprachaudiometrie, Endoskopie von Nase und Kehlkopf sowie Gleichgewichtsprüfungen. Manche HNO-Praxen sind auf Schlafmedizin, Allergologie oder Stimmheilkunde spezialisiert.
Wann sollten Sie einen HNO-Arzt aufsuchen?
- Ohrenschmerzen, Ohrgeräusche, Tinnitus
- Hörverlust, plötzlich oder schleichend (Hörsturz-Verdacht ist ein Notfall!)
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
- Chronische Nasennebenhöhlenentzündung
- Nasenpolypen, verstopfte Nase
- Schnarchen, Verdacht auf Schlafapnoe
- Anhaltende Halsschmerzen oder Heiserkeit über 3 Wochen
- Verdacht auf Kehlkopf- oder Rachentumor
- Allergien mit HNO-Beteiligung (Heuschnupfen)
HNO-Ärzte nach Stadt
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Empfohlene HNO-Ärzte (Google-Bewertung ≥ 4,5)
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HNO-Praxis Dr. Thomas Ernst Igla
Wittbräucker Str. 2, 44287 Dortmund-Aplerbeck
Dr. med. Dominik Bless-Martenson
Volmarstraße 16, 70794 Filderstadt-Bernhausen
Dr. Hans-Walter Platte / Dr. Barbara Dreier-Platte
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Dr. med. Jan Balczun
Castroper Hellweg 442, 44805 Bochum Nord
HNO-Praxis Prof. Dr. Gero Strauss
Stuttgarter Pl. 1, 10627 Berlin
HNO-Zentrum Rhein-Neckar
Stresemannstraße 22, 68161 Mannheim
Bewertungen von Google (öffentliche Google-Rezensionen). Keine Empfehlung im medizinischen Sinne.
Häufige Fragen zu HNO-Ärzte
›Was macht ein HNO-Arzt?
Der HNO-Arzt behandelt Erkrankungen der Ohren, der Nase und der Nebenhöhlen, des Mundes, Rachens und Kehlkopfs sowie Störungen von Hören, Gleichgewicht, Riechen, Schmecken und Stimme. Diagnostik umfasst unter anderem Hörtests, Endoskopie und Gleichgewichtsprüfungen.
›Ist ein Hörsturz ein Notfall?
Ein Hörsturz – die plötzliche einseitige Hörminderung ohne erkennbare Ursache – sollte innerhalb weniger Tage HNO-ärztlich abgeklärt und behandelt werden. Zwar handelt es sich nicht um einen 112-Notfall, aber je früher die Therapie beginnt, desto besser die Chance auf Erholung des Hörvermögens.
›Was hilft gegen chronischen Tinnitus?
Ein neu aufgetretener Tinnitus sollte HNO-ärztlich abgeklärt werden. Bei chronischem Tinnitus (länger als drei Monate) stehen keine „Heilverfahren" zur Verfügung, aber verschiedene therapeutische Ansätze wie Tinnitus-Retraining, Verhaltenstherapie oder Hörgeräteanpassung können den Umgang deutlich verbessern.
›Wann ist ein Hörgerät sinnvoll?
Wenn ein audiometrisch nachweisbarer Hörverlust den Alltag beeinträchtigt (Verstehen in Gesprächen, Fernseher zu laut, häufiges Nachfragen), ist eine Hörgeräteanpassung sinnvoll. Der HNO-Arzt stellt die Verordnung aus, die Anpassung erfolgt beim Hörakustiker.
›Wie oft sollten Kinder zum HNO-Arzt?
Nur bei Beschwerden – meist bei wiederkehrenden Mittelohrentzündungen, vergrößerten Rachenmandeln (Polypen), Sprachentwicklungsverzögerungen oder Verdacht auf eingeschränktes Hörvermögen. Ansonsten übernimmt der Kinderarzt die HNO-relevanten Basisuntersuchungen.
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Redaktioneller Hinweis
Der Ratgeber-Text auf dieser Seite ist redaktionell erstellt und ersetzt keine medizinische Beratung. Details zu Datenquellen und Prüfprozessen finden Sie in unseren Redaktionellen Standards. Bei akuten Beschwerden wählen Sie 112.