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Symptom-Ratgeber

Bauchschmerzen: Welcher Arzt ist zuständig?

Kurz-Antwort

Bei akuten oder anhaltenden Bauchschmerzen ist der Hausarzt oder Internist die richtige Anlaufstelle. Sehr starke Schmerzen, harte Bauchdecke, blutiger Stuhl, blutiges Erbrechen oder anhaltendes hohes Fieber sind ein Notfall (112).

Notfall-Check – wann 112 wählen?

112 rufen: Plötzlich sehr starke Bauchschmerzen, harte Bauchdecke („brettharter Bauch"), Bewusstseinstrübung, Blut im Erbrochenen oder Stuhl, oder Kombination mit hohem Fieber und Herzrasen.

116 117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst): Anhaltende starke Bauchschmerzen außerhalb der Öffnungszeiten ohne die genannten Notfallzeichen.

Blinddarmentzündung: anfangs unklarer Bauchschmerz, wandert typischerweise in den rechten Unterbauch – im Zweifel Notaufnahme.

Hintergrund zu Bauchschmerzen

Bauchschmerzen haben unzählige Ursachen – von harmlosen Verdauungsproblemen über Blinddarmentzündung, Gallenkolik, Nierenstein bis zu schweren Notfällen wie Perforationen oder Darmverschluss. Die Lage (Oberbauch, Mittelbauch, rechter oder linker Unterbauch), die Art des Schmerzes (kolikartig vs. anhaltend) und Begleitsymptome (Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Stuhlveränderungen) geben Ärzten wichtige Hinweise.

Welcher Arzt ist bei Bauchschmerzen zuständig?

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Häufige Fragen zu Bauchschmerzen

Bauchschmerzen: wann sofort in die Notaufnahme?

Bei plötzlich sehr starken Schmerzen, hartem („brettartigem") Bauch, blutigem Erbrechen oder Stuhl, hohem Fieber mit Bauchschmerz, ausstrahlenden Schmerzen in Schulter oder Rücken bei Frauen (Verdacht auf Eileiterschwangerschaft) oder Bewusstseinstrübung.

Was ist die Blinddarmentzündung?

Eine Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix). Beginnt oft mit unklaren Bauchschmerzen um den Nabel, wandert typischerweise in den rechten Unterbauch, kombiniert mit Übelkeit, Appetitlosigkeit und mäßigem Fieber. Im Zweifel Notaufnahme – die Verdachtsdiagnose braucht Ultraschall/CT und ggf. eine OP.

Wann Hausarzt, wann Gastroenterologe?

Erste Einschätzung akuter Bauchschmerzen: Hausarzt. Chronische Verdauungsbeschwerden (>4 Wochen), Refluxkrankheit, unklares Reizdarm-Syndrom, familiäre Belastung mit Darmkrebs, oder wenn eine Magen-/Darmspiegelung indiziert ist: Gastroenterologe (nach Überweisung durch Hausarzt).

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Redaktioneller Hinweis

Dieser Ratgeber-Text ist redaktionell erstellt und ersetzt keine ärztliche Beratung. Details zu Datenquellen und Prüfprozessen finden Sie in unseren Redaktionellen Standards. Bei akuten oder lebensbedrohlichen Beschwerden wählen Sie sofort 112. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr unter 116 117 erreichbar.