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Symptom-Ratgeber

Kopfschmerzen: Welcher Arzt ist zuständig?

Kurz-Antwort

Bei gelegentlichen Kopfschmerzen ist der Hausarzt die richtige Anlaufstelle. Bei wiederkehrender Migräne, plötzlichen sehr starken Kopfschmerzen („Donnerschlag") oder Kopfschmerzen mit Sehstörungen oder Sprachstörungen ist eine neurologische Abklärung – im Notfall über die 112 – nötig.

Notfall-Check – wann 112 wählen?

112 rufen: Plötzlich einsetzende, extrem starke Kopfschmerzen („Donnerschlag") oder kombiniert mit Lähmung, Sprachstörung, Bewusstseinstrübung – Verdacht auf Schlaganfall oder Hirnblutung.

116 117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst): Neu aufgetretene starke Kopfschmerzen mit Fieber und Nackensteife außerhalb der Praxis-Öffnungszeiten.

Regelmäßige Migräne oder Spannungskopfschmerz werden im geplanten Termin abgeklärt.

Hintergrund zu Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind extrem häufig. Weltweit unterscheiden Mediziner mehr als 200 Kopfschmerzformen; am bekanntesten sind Spannungskopfschmerz (ca. 60 % der Fälle) und Migräne (ca. 15 %). Meist sind sie harmlos und selbstlimitierend – aber bei Alarm-Symptomen wie plötzlichem sehr starken „Vernichtungskopfschmerz", Sehstörungen, Sprachstörungen oder Lähmungen ist sofortige ärztliche Abklärung nötig.

Welcher Arzt ist bei Kopfschmerzen zuständig?

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Häufige Fragen zu Kopfschmerzen

Kopfschmerzen: Neurologe oder Hausarzt?

Bei gelegentlichen, milden Kopfschmerzen reicht meist der Hausarzt mit Anamnese und einfachen Medikamenten. Zum Neurologen sollten Sie bei wiederkehrender Migräne (mehr als 2 Attacken/Monat), Cluster-Kopfschmerzen, chronischen Kopfschmerzen (>15 Tage/Monat), plötzlich neu aufgetretenen Kopfschmerzen oder wenn Standard-Therapien nicht helfen.

Wann sind Kopfschmerzen ein Notfall?

Bei plötzlich einsetzenden, extrem starken Kopfschmerzen („Donnerschlag"), Kopfschmerzen mit Lähmung, Sprachstörung, Bewusstseinstrübung, hohem Fieber und Nackensteife, oder nach Kopftrauma. Wählen Sie 112.

Was ist der Unterschied zwischen Spannungskopfschmerz und Migräne?

Spannungskopfschmerz ist meist dumpf-drückend, beidseitig, mild bis moderat, ohne Übelkeit. Migräne ist typischerweise pulsierend, einseitig, moderat bis stark, mit Übelkeit/Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, und kann von einer Aura (Sehstörungen, Kribbeln) eingeleitet werden.

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Redaktioneller Hinweis

Dieser Ratgeber-Text ist redaktionell erstellt und ersetzt keine ärztliche Beratung. Details zu Datenquellen und Prüfprozessen finden Sie in unseren Redaktionellen Standards. Bei akuten oder lebensbedrohlichen Beschwerden wählen Sie sofort 112. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr unter 116 117 erreichbar.